Die Digitalisierung des Versandhandels ist auch am OTTO-Versand aus Hamburg nicht vorübergegangen. Seit 1997 fährt die OTTO Media Group eine zweigleisige Strategie. Neben dem klassischen Katalog wurden Stück für Stück Online-Shops für bestimmte Marken oder Themengebiete eröffnet. Der Katalog selber wird im Dezember 2018 zum letzten Mal in dieser Form erscheinen.

Bereichsvorstand Marc Opelt beschreibt die Lage dahingehend, die Kundschaft hätte den Katalog selber abgeschafft. Zuletzt sei der Anteil am Umsatz, der über den Katalog erwirtschaftet wurde, bei 5% des Warenumschlags gelegen. Vielmehr nutzen die Kunden größtenteils die Online-Angebote.

Kataloge werden für klar definierte Themengebiete nach wie vor als Printprodukte erscheinen. Einkaufswelten wie Möbel, Sport oder Technik werden auch in Zukunft sowohl online als auch auf Papier angeboten. Dabei werden die Online-Inhalte weitgehend für die Themenkataloge übernommen werden. Schwerpunkt wird auch in Zukunft der Internet-Handel bleiben. Otto ist damit weltweit der Versandhändler, der den Übergang ins digitale Zeitalter am besten hinter sich gebracht hat.

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