Google brachte laut deren Sprecher Danny Sullivan vor kurzem einmal mehr ihren Core Algorithmus auf den neuesten Stand. Viele Seitenbesitzer hatten dies bereits vermutet, da ihre Seiten im Ranking und im sichtbaren SERP schlechter platziert abschnitten.

Veränderungen im Kern sind spürbarer

Der Suchmaschinengigant Google ändert laut eigenen Angaben tagtäglich Kleinigkeiten in seinen Algorithmen. Nur selten im Jahr allerdings nimmt er Veränderungen im Innersten, im Kern vor. Dafür sind die Updates des Core Algorithmus tiefgreifender und die Wirkung ist deutlich spürbarer.

Core Updates, wie jenes, das Google zwischen dem 9. und 11. März durchgeführt hat, sollen die Sichtbarkeit bisher unfair schlechter gereihter Seiten verbessern. „Dies geht natürlich auf Kosten von anderen Seiten“, sagt Danny Sullivan von Search Engine Land..

Guter Content weiterhin Top

Gewinner hätten nichts richtiger gemacht als Verlieren, heißt es von Seiten von Google. Jenen Seiten, die einen Sichtbarkeitsverlust erleiden mussten, rät Sullivan, „sich weiterhin auf guten Inhalt zu konzentrieren.“ Darin stecke das Potential, dass die Sichtbarkeit langfristig wieder steigen würde.

Was genau mit „gutem Inhalt“ gemeint ist, überlässt Google wie auch bisher der Fantasie der Seitenbetreiber. Kritische Nachfragen, zum Beispiel, was genau der Unterschied zwischen gutem Content und einfach guter SEO ist, lässt Google gar nicht erst aufkommen.

Trial-And-Error-Prinzip

Dies bedeutet auch Veränderungen in der gesamten professionellen SEO-Branche. Da Google weder bekannt gibt, welche Änderungen es genau vorgenommen hat, noch welches Ziel es mit den Veränderungen genau verfolgt, wird es erneut ein Trial-And-Error-Herantasten der SEO-Agenturen für ihre Kunden.

Ob die eigene Website von den aktuellen Veränderungen betroffen ist, zeigt sich am einfachsten im Sichtbarkeitsindex der eigenen Google-Analytics-Seite.

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