Um als Unternehmen erfolgreich zu sein, müssen viele Hebel in Bewegung gesetzt werden. Ein wichtiger Schritt hierbei ist, die Onlinepräsenz zu verstärken. Das kann auf vielen unterschiedlichen Wegen geschehen, sei es eine gute Webseite, Werbung oder ein Bericht in einem Onlinemagazin. Auch Social Media wird immer beliebter, wenn es darum geht, Aufmerksamkeit zu erregen und neue Kunden anzuziehen. Auch die Videoplattform YouTube wird hierfür immer häufiger eingesetzt, um für eine erhöhte Onlinepräsenz zu sorgen, die Viewer und User mitnimmt. Hier haben die Marketingabteilung und die IT-Abteilung einige Möglichkeiten.

Mit Videos zum Erfolg

Spätestens als die Bundeswehr eine Serie veröffentlichte, bei der Rekruten begleitet wurden, ist YouTube zu einem Mittel des Marketings geworden. Ziel dieser Videos, die mittlerweile von allen großen und mittelgroßen Unternehmen produziert werden, ist nicht etwa Unterhaltung, sondern gezieltes Anlocken von neuen Kunden. Es wundert daher nicht, dass die Videos meist sehr aufwendig produziert sind und das Produkt oder Unternehmen in besonders gutem Licht steht.

Allerdings haben es kleine Unternehmen oft recht schwer sich in YouTube durchzusetzen, denn die Neuregelung sieht vor, dass erst Accounts ab 4.000 Stunden Wiedergabezeit und 1.000 Abonnenten als vollwertige Accounts angesehen werden. Um die Reichweite am Anfang zu erhöhen, kann es sinnvoll sein, die Zahl der Videoklicks zu erhöhen. Eine hohe Klickzahl suggeriert nämlich erfolgreichen und interessanten Content. Der sollte auch geliefert werden, damit die Viewer sich nicht getäuscht fühlen. Doch worauf kommt es bei einem hochwertigen Video an, das für das Unternehmen stehen soll?

Was ein gutes Video liefern sollte

Als Unternehmen braucht man kein Hollywoodstudio. Filme mit atemberaubenden Effekten und tollen Schauspielern sind also schon mal gar nicht nötig. Dennoch sollte man die Aufgabe in die Hände von Professionals geben, denn die wissen am besten, wie ein gutes Video zu drehen ist. Entsprechende Angebote für Unternehmen gibt es wie Sand am Meer. Ein überzeugendes Video sollte vor allem eines sein: natürlich. Den Viewer und eventuellen Kunden interessieren Arbeitsprozesse, Unternehmensgeschichte und Unternehmensalltag mehr, als actionbeladene Werbefilme. Eine Onlinepräsenz mit YouTube aufzubauen kann vor allem eines aufbauen, nämlich eine persönliche Verbindung zu den Kunden.

YouTube-Videos können darüber hinaus aber auch Werbemittel sein. Hier sollte man darauf achten, nicht zu werbend zu klingen und alles nur mit blumigen Worten zu umschreiben. Das Produkt oder die Dienstleistung sollte sachlich und interessant erklärt werden. Bauteile und Entwicklung können ebenso berücksichtigt werden, wie die Funktionsweise und die Anwendungsgebiete. Kundenmeinungen sind ein interessantes Element und bringen eine weitere persönliche Ebene ins Spiel oder besser gesagt ins Video.

Monetarisierung

Bekannt ist, dass YouTube Videos auch monetarisieren kann. Das entscheidet am Ende aber der Accountbetreiber selbst. Allerdings erhalten nur vollwertige Accounts ein Monetarisierungsangebot, sodass ein Großteil der Accounts sowieso ausgeschlossen ist. YouTube erhofft sich damit verstärkt hochwertigen Content präsentieren zu können. In den Vorschlägen landen so immer häufiger auch Videos von Unternehmen. Je nach Interessen und Vorlieben der Viewer können unterschiedliche Themen präsentiert werden. Wer häufig nach Autos sucht, der wird nicht selten auch ein Video von Autoherstellern präsentiert bekommen.

Unternehmen sollten aber abwägen, ob eine Monetarisierung sich überhaupt lohnt. Denn zwischengeschaltete Werbung wird oft als lästig empfunden, User klicken nicht selten auch einfach weg. Eine Monetarisierung lohnt sich dann, wenn die Anzahl der Klicks und Views stark ansteigt. Die Mehreinnahmen können in die Produktion neuer Videos reinvestiert werden, wodurch der Content auf dem Account steigt. Das vorrangige Ziel sollte aber nicht die Monetarisierung sein, sondern die Interaktion mit den Kunden und Viewern. Daher ist es ratsam, einfach auf die Monetarisierung zu verzichten. Das freut die Viewer und schadet auch dem Unternehmen meist nicht.

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