Im Jahr 2018 mussten laut Sports Illustrated Firmen fünf Millionen Dollar für einen Werbeplatz von 30 Sekunden bezahlen, was das Fünffache des Einkommens von Nick Foles als Quarterback diese Saison verdiente.

Der 52. SuperBowl wurde am Sonntag, den 4. Februar auf NBC ausgestrahlt. In Deutschland hingegen wurde das Spiel der Eagles und den New England Patriots ab 22.50 Uhr auf ProSieben ausgestrahlt.

In den vergangenen Jahren haben die Werbespots fast so viel Aufmerksamkeit für sich generiert, wie sonst nur das Spiel es tat. Doch mittlerweile hat sich ein gewisser „Kult“ bei dieser Fernsehwerbung entwickelt, da der SuperBowl für seine irrwitzigen und abgedrehten Werbespots bekannt ist, weswegen viele den SuperBowl sogar nur wegen seiner Werbung schauen. In den letzten Jahren schauten durchschnittlich 111 Millionen Menschen den SuperBowl, berichtete Nielsen.

Die Preise für Fernsehwerbung steigen jährlich

Dass die Preise mit dem ansteigenden Interesse für eben genau diese Werbepause im SuperBowl genauso ansteigen, dürfte dann niemanden verwundern, da auch das Potenzial steigt, mehr Menschen zu erreichen. Laut der American Marketing Association kosteten letztes Jahr rund 5,02 Millionen Dollar. Im Gegenzug sollte man aber bedenken, ob es ein gutes Zeichen nach außen sendet, wenn der SuperBowl eher als reine Vermarktung dient, anstatt dass er den Spielern, die eine ganze Saison lang dafür kämpfen zu Gute kommt. Denn von den mehr als 100 Spielern auf der SuperBowl Liste verdienen nur 13 mindestens fünf Millionen Dollar in der Saison.

Vizepräsident der Marketingabteilung von NBC Sports Group hatte hohe Erwartungen an den SuperBowl vom 4. Februar und ging davon aus, den größten Tagesumsatz zu erzielen, dein ein Unternehmen je erzielt hat – schließlich wird ja nicht nur Werbung verkauft.

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