Das Betreiben von E-Mail Werbekampanien kann durchaus entmutigenden sein, denn meist kann man sich dem Eindruck nicht entziehen, dass die entsendeten Nachrichten auf dem schnellsten Weg im virtuellen Papierkorb landen.

Doch wie bei jeder anderen Marketingmaßnahme gibt es auch beim E-Mail Marketing Angriffspunkte zur Optimierung. Am ehesten bietet sich eine Veränderung des Zeitpunkts zum Verschicken der eigenen Werbebotschaft an, um so viele Kunden wie möglich zu erreichen.

Eine Statistik, die auf dem Blog eines Anbieters für Web-Analyse-Software, Kissmetrics, veröffentlicht wurde, bietet einen Überblick sowie Orientierungshilfe, zum Wann und Was in Sachen E-Mail Werbung.

Die zeitliche Unterteilung in dieser Statistik lautet wie folgt:

  • 22 bis 6 Uhr – In der sogenannten Dead Zone ist das Versenden von E-Mails sehr häufig ergebnislos.
  • 6 bis 10 Uhr – Frühmorgens bis hin zum Arbeitsbeginn werden am zweithäufigsten Werbemails geöffnet. Hierbei sind vor allem Live-Event-, Kleidungs-, Restaurants- und andere Konsumangebote gefragt.
  • 10 bis 12 Uhr – Während der Arbeitszeit sinkt die Klickrate stark ab.
  • 12 bis 14 Uhr – In der Mittagszeit stagniert die Rate. Statt auf Angebot, konzentrieren sich die meisten User auf Nachrichten und Magazine.
  • 14 bis 17 Uhr – Kurz nach der Mittagszeit beschäftigt man sich kaum mit Werbenachrichten, doch desto weiter der Nachmittag voranschreitet, desto häufiger werden E-Mails, mit Augenmerk auf Immobilen und Finanzen, geöffnet.
  • 17 bis 19 Uhr – Gegen Arbeitsende hin steigt die Annahme von Nachrichten. Zu dieser Zeit wird hauptsächlich Urlaubs- und Business-to-business Werbung angesehen.
  • 19 bis 22 Uhr – Der Feierabend ist die Zeit um sein Produkt an den Mann zu bringen. Vorrangig werden in dieser Zeitspanne Werbeangebote für Konsumprodukte ausgewählt. Am besten machten sich Kleidungs-, Sport- und Fitnessangebote.

Zeit und Angebot sind in Kombination zu betrachten, um mit dieser Form der Bewerbung sein Produkt zu platzieren. Ebenfalls darf natürlich die Zeitzone der potenziellen Kunden nicht außer Acht gelassen werden.