Google Keep – Was ist da los?

2013 | NEWS

Das neue Google Programm „Keep“ enttäuscht die Verbraucher. Da Google mit der Markteinführung ihres technisch revolutionären E-Mail Programms „Wave“ schlechte Erfahrung gemacht hat, wird vermutlich beim Dienst „Google Keep“ mit Technik gegeizt. Anders als bei der Konkurrenz „Evernote“ fehlen beim kostenlosen Online Notizbuch „Keep“ etliche Funktionen.

Wirbt Google damit: „Keep ist schnell, minimalistisch und intuitiv zu bedienen.“, so liegt der Grund hauptsächlich daran, dass “Keep” schlicht weg einfach nichts kann. Ist der Dienst „Evernote“ für alle gängigen Smartphone Systeme verfügbar, so kann die „Keep“ App ausschließlich von Googles Android Betriebssystem genutzt werden. Wegen des Vertrauensverlusts in Google durch die Einstellung des beliebten Google Readers ist die Einstellung der Kunden eher negativ und Hohn und Spott werden in den sozialen Netzwerken verbreitet.

Der Nutzer Guenter Hack schreibt zum Beispiel auf Twitter: „Schon steil, nach der Reader-Nummer ein Produkt namens ‚Keep‘ anzukündigen.“ Keep bedeutet auf Englisch behalten. Und genau das wünschen sich die Google Reader Nutzer. Nun jedoch ist nichts mehr mit behalten, die Date müssen exportiert und in einen anderen Dienst importiert werden. Auf Anfrage teilt der Google Sprecher Stefan Keuchel mit: „Wir bringen natürlich keine Produkte auf den Markt, um diese wieder einzustellen. Aber wenn ein Produkt nicht den erwünschten Erfolg hat, nehmen wir uns die Freiheit heraus, es einzustellen – so wie jedes andere vernünftig wirtschaftende Unternehmen natürlich auch.“

Nutzer vertrauen darauf, dass im Web gespeicherte Notizen nicht einfach verschwinden. Aber genau dieses Vertrauen wurde durch die Einstellung des Dienstes „Google Reader“ erheblich geschädigt. Vielen Nutzern ist durch diese Einstellung erst bewusst geworden, wie gefährlich eine Nutzung von kostenlosen Diensten sein kann. Durch die unerwartete Ankündigung der Einstellung des allseits beliebten Readers hat sich Google also offenbar selber mehr geschadet, als die Google Manager in Kalifornien gedacht haben. Wobei eine Einstellung von nicht funktionierenden Diensten seitens Google an sich nicht ungewöhnlich ist. Allerdings war die Einstellung des Google Readers absolut anders, denn dieser Dienst war überaus erfolgreich und hatte eine treue Anhängerschaft, die nun im Netz Stimmung gegen Google betreibt. So steht zudem der Verdacht im Raum, dass mit der Reader Einstellung die Nutzung des Netzwerkes Google+ gefördert werden soll.

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