Influencer sind seit Jahren ein Instrument für erfolgreiches Marketing. Während große Konzerne genau wissen, wie sie mit Influencern arbeiten, scheuen Mittelständler oder kleinere Unternehmen die Zusammenarbeit. Dabei ist es recht simpel, den passenden Influencer zu finden, wenn Sie ein paar Aspekte berücksichtigen.

Welche Influencer gibt es?

Vier verschiedene Gruppen von Influencern können unterschieden werden. Mega-Influencer haben mehr als 1 Millionen Follower. Die breite Gesellschaft kennt sie, wenn auch nicht jede Altersgruppe. Makro-Influencer haben zwischen 100.000 und 1 Million Follower. Viele von ihnen werden durch Agenturen betreut, die sie vermitteln. Mikro-Influencer haben 10.000 bis 100.000 Follower. Sie sind oft sehr spezialisiert und eignen sich gut für mittelständische oder kleinere Unternehmen. Ihre Follower sind stark an einem bestimmten Thema interessiert (Beauty, Fitness, Food), weshalb Streuverluste gering sind. Nano-Influencer haben weniger als 10.000 Follower. Sie bauen ihre Reputation oft erst auf und sind daher weniger professionell. Ihr Vorteil ist, dass sie günstig sind, der Nachteil ist, dass ihre Reichweite noch sehr gering ist.

Den richtigen Influencer auswählen

Der Erfolg einer Kampagne hängt davon ab, wir professionell beide Seiten agieren. Dennoch gibt es auch andere Aspekte, die Sie berücksichtigen sollten:

Der Influencer muss zu Ihrer Marke passen. Seine Person und seine Werte entsprechen idealerweise denen der Marke. Das gilt auch für die Follower des Influencers. Auch sie müssen zur Marke passen, für die Sie werben. Mit Followern einher, geht auch die Reichweite des Influencers. Diese sind die Basis für die Verhandlung rund um das Honorar. Eine geringere Reichweite heißt nicht, dass sich der Influencer für Ihr Vorhaben nicht eignet. Ist die Zielgruppe exakt Ihre Zielgruppe, ist der Influencer perfekt für Sie geeignet.

Prüfen Sie, wie authentisch der Influencer tatsächlich ist. Viele Follower wissen, dass Influencer für Werbung bezahlt werden. Verliert er an Glaubwürdigkeit, verliert gleichermaßen Ihre Marke. Gute Influencer nehmen nicht einfach jedes Produkt, sondern setzen sich tatsächlich auseinander damit. Lassen Sie ihn ruhig auch ein paar negative Aspekte Ihrer Marke erwähnen. Solange er grundsätzlich positiv über Sie spricht, machen auch negative Aussagen den Influencer authentischer.

Vermeiden Sie in jedem Fall Influencer, die politisch oder provokant sind, wenn das nicht wirklich zu Ihrer Marke passt. Sie begeben sich in Teufels Küche, wenn Sie plötzlich Spielball einer politischen Meinung oder eines provokanten Verhaltens sind, das nicht zu Ihrer Marke passt.

Influencer sind Gold wert für Ihr Marketing

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass Influencer Ihre Marke stark nach vorn bringen können. Beachten Sie einfach die obigen Aspekte und experimentieren Sie ruhig auch. Akzeptieren Sie, wenn Ihnen der ein oder andere Nano-Influencer Geld kostet. Sie lernen daraus und landen vielleicht mit dem ein oder anderen Influencer den großen Coup.