McDonalds | twittern will gelernt sein

04.02.2013 | PUBLIC RELATIONS

Der Ruf bei dem hiesigen Kunden ist für ein Unternehmen natürlich bezeichnend. Die Öffentlichkeitsarbeit spielt daher eine große Rolle bei dem Marketing einer Firma. Das Unternehmen McDonalds hat seinen guten Ruf im Jahr 2012 aufs Spiel gesetzt und sich ein großartiges PR-Desaster im Internet geleistet.

Im Januar startete die Fastfood-Kette eine groß angelegte Twitter-Kampagne. Mit dieser sollte das Image von McDonalds verbessert werden. Zuerst wurden unter dem Stichwort #MeetTheFarmers Hintergrundgeschichten über die Qualität der Kartoffeln und etwaiges veröffentlicht. Leider interessierte sich kaum einer dafür und so änderte man das Stichwort in #McDStories um. Den Kunden wurde so die Möglichkeit gegeben, Geschichten zu posten, die sie bisher bei dem Unternehmen erlebt haben.

McDonalds schaltete dann gesponsorte Tweets und so konnten nicht nur Abonnenten die jeweiligen Tweets sehen. Das erwies sich als Fehler. Kritiker der Fastfood-Kette wurden auf die Kampagne aufmerksam und bekamen erschreckende Tweets zu sehen. Negative Erfahrungen und unschöne Kritik wurden von den Kunden getwittert. So las man von Lebensmittelvergiftungen und ausgebrochenen Backzähnen.

Das Dilemma wurde bereits nach zwei Stunden vorzeitig beendet. Der McDonald’s Social Media Director Rick Wion versuchte sich an einem rettenden Statement, doch die Nation spottete bereits fleißig. Eine Verbesserung des Images blieb offensichtlich aus.

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