Die kommerzielle Seite sozialer Netzwerke

2013 | NEWS

Das Telemediengesetz vom 26.02.2007 regelt u.a. die Impressumspflicht von Unternehmen in so genannten geschäftsmäßigen Telemedien. Das umfasst nach § 5 Telemediengesetz die Pflicht von Unternehmen, genau definierte Unternehmensinformationen, Namen der Verantwortlichen sowie Kontaktmöglichkeiten in Telemedien zu veröffentlichen, unabhängig davon, ob sie dafür ein „Gefällt mir“ geben würden. Das dient dem Schutz der Verbraucher, die natürlich ein Recht haben zu erfahren, mit wem sie Geschäfte machen. Und bei transparenten Firmen fällt modernen Verbrauchern der „Gefällt mir“-Klick natürlich viel leichter. Unternehmen sind unbenommen motiviert, ihr Impressum zu veröffentlichen, sie können bei Nichtbeachten abgemahnt werden. Diese Pflicht ist bei Internetauftritten von Unternehmen inzwischen selbstverständlich. Aber immer mehr Firmen sind auch in sozialen Netzwerken wie Facebook, Google+ und Twitter präsent. Fest steht, dass die Impressumspflicht auch für soziale Netzwerke gilt, zumal sich diese als Wettbewerbsplattform längst von ihrer freizeitorientierten Privatgrundlage gelöst haben. Sie gewinnen täglich mehr Stellenwert als Wirtschaftsfaktor.

So viele Angaben wie notwendig – so wenig Angaben wie nötig?
Wo genau und in welcher Form gehört ein Impressum nach § 5 Telemediengesetz, das rechtlichen Ansprüchen genügt, Abmahnungen ausschließt, aber nicht so aufdringlich platziert ist, dass es unprofessionell wirkt, etwa bei Facebook hin? Gleich auf die erste Seite in den Info-Bereich? So wenig wie Käufer sofort beim Betreten eines Geschäfts alle Impressumdaten wissen wollen, wollen sie das in sozialen Netzwerken. Zwischen diesen beiden Anforderungen bewegt sich aktuell die Anwendung der Impressumspflicht.

Man muss nicht alles wissen – man muss nur wissen, wie man an Wissenswertes herankommt
Zurzeit kann ein als „Impressum“ gekennzeichneter Link, der zu einer Seite mit dem vollständigen und aktuellen Impressum leitet, durchaus noch genügen, um der Informationspflicht für den Verbraucher nachzukommen. Das vollständige Impressum ist aber Optimum.

Früher reichte ein Handschlag, um ein Geschäft zu besiegeln. Heute ist vorauseilende Transparenz berechtigte Pflicht. Dafür könnte man ein „Gefällt mir“ vergeben oder auch nicht…

10 essenzielle Elemente für den perfekten Projektplan

10 essenzielle Elemente für den perfekten Projektplan Eine schlechte Projektplanung kann zum Scheitern führen, bevor das Projekt überhaupt begonnen hat. Aber Sie werden in der Lage sein, eine unkontrollierte Volumenausweitung und eine Inflation des Budgets zu...

Die Trends inpuncto Webdesign

Das Webdesign vermittelt mehr als nur den ersten Eindruck. Es ist vielmehr ein psychologisches und kreatives Tool, welches Besucher*innen der Website die komplette Aufenthaltszeit über begleiten und Einfluss auf die Emotionen und Reaktionen dieser nehmen wird. Um als...

Google-Konkurrent Neeva jetzt auch in Deutschland – und das ohne Werbung!

Google-Alternativen ohne Werbung und im Einklang mit den hiesigen Datenschutzrichtlinien gibt es bereits, wenngleich die Marktanteile dieser Alternativen gegenüber dem Platzhirsch Google verschwindend gering ausfallen. Wieso also sollte es Neeva anders ergehen? Die...

Amazon Alexa: Werden Anfragen bald mit Brand Ads beantwortet?

Die Welt wird immer komplexer und Amazon Alexa kann nicht nur zuhören, sondern auch antworten. Der große Online Shop Amazon ist in der Lage, direkt auf Suchanfragen zu antworten. Das neue Feature heißt „ask Alexa“. Fragen und Antworten gibt es jeden Tag sehr viele....

Künftig 5 Werbespots vor dem Video: YouTube-Ankündigung sorgt für Nutzerärger

Neben der werbefreien Premium-Version für knapp 12 US-Dollar pro Monat bietet YouTube auch eine kostenlose Version an. Dort werden den Musikvideos bis zu zwei Anzeigen vorangestellt. Wie das chinesische Portal „Gizmochina“ berichtet, plant YouTube künftig bis zu 5...