Das Internet ist mächtig! Gerade wenn man auf Missstände aufmerksam machen möchte, hat man mit dem Internet eine sehr gute Möglichkeit, unzählige Menschen zu erreichen. Wird das Ganze noch richtig gestreut und vermarktet, ist die Reichweite quasi unbegrenzt.

Am Anfang steht die Idee, dann kommt die Umsetzung und schließlich stellt sich die Frage der Vermarktung. Reißerische Themen sind meist Selbstläufer, andere brauchen den nötigen Anstoß. Wenn dies gelingt, kann die Kampagne ein Erfolg werden. Auf dem Weg dorthin ist ein Video, das auf Obdachlosigkeit in Deutschland aufmerksam macht. Der Titel: Es wird Zeit, an andere zu denken.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Obdachlosigkeit: eine bewegende Geschichte

Rund 40.000 Menschen haben in Deutschland keine Wohnung. Das Video zeigt stellvertretend für alle den täglichen Kampf eines Obdachlosen ums Überleben. Hier können Kleinigkeiten Wunder bewirken. Doch auch das ist Fakt: 65% setzen sich nie für sozial schwache Menschen ein. Die, die es regelmäßig (nur 5,3%) oder zumindest gelegentlich (29%) tun, wissen, dass gar nicht viel dazu gehört:

71% spenden Kleidung
44% spenden Geld an Wohltätigkeitsorganisationen oder Verbände
31% geben Obdachlosen etwas Geld
22% schenken Obdachlosen Nahrungsmittel
21% kaufen Zeitungen oder andere Dinge, die von Obdachlosen verkauft werden
12% arbeiten ehrenamtlich bei Wohltätigkeitsorganisationen oder Verbänden mit
8% unterstützen Obdachlose bei der Suche nach einer Unterkunft

Vor allem die kalte Jahreszeit macht Menschen ohne Bleibe zu schaffen. 300 Obdachlose sind seit der Wiedervereinigung auf deutschen Straßen erfroren. Das Video zeigt deutlich, wie achtlos die meisten von uns an Hilfsbedürftigen vorbeigehen. Die Menschlichkeit geht in der heutigen Zeit leider viel zu schnell verloren. Bleibt zu hoffen, dass das Video „Es wird Zeit, an andere zu denken“ seinen Beitrag zu mehr Menschlichkeit leisten wird.