Effektive Öffentlichkeitsarbeit und innovatives Vordenken sollten mittlerweile zwingend miteinander einhergehen, wodurch sich Unternehmen heutzutage unbedingt weit über das eigene Kernprodukt hinaus positionieren müssen. Doch warum befinden sich PR-Arbeit und Thought-Leadership eigentlich im Wandel?

Nachhaltigkeit und Konsistenz sind zu den wichtigsten Komponenten avanciert

Über 24 Monate nach dem Beginn der Pandemie lässt sich eines mit absoluter Sicherheit feststellen: PR und andere Marketingmaßnahmen haben sich für Unternehmen fundamental verändert. Bis dato funktionierende Ansätze lassen sich gegenwärtig nicht mehr so abbilden, wie es noch 2019 der Fall gewesen ist. Sowohl Firmen als auch Agenturen müssen deshalb auf Thouht-Leadership setzen, um auf dem Markt konkurrenzfähig zu sein. Hinsichtlich einer Marke bedeutet dies zum Beispiel, dass bei dieser im Aufbau eine Langlebigkeit in den Fokus gerückt werden sollte.

Nicht nur Interessenten und potentielle Kunden spricht das an. Ebenfalls Suchmaschinen bewerten Seiten mit Beiträgen und Inhalten höher, bei denen der Thought-Leader-Content inhaltlich einen Mehrwert bietet. Seiten, die lediglich mit Services und Produkten aufwarten, kommen beim Ranking von Google und anderen Anbietern negativer weg. Grund hierfür ist ein bestimmter Algorithmus, der auf den Faktoren Autorität, Expertise und Vertrauenswürdigkeit basiert.

Wie sinnvoll ist Thought-Leadership?

Wer erfolgreich Know-how mit einer gewissen Vorreiterschaft verknüpft, der demonstriert seine Position und schafft gleichzeitig ein unsichtbares Band zwischen Produkt, Unternehmen und Kundschaft. Studien konnten aufzeigen, dass Marken mit bedeutsamen Inhalten bis zu 70 % wieder erworben werden. Doch auch Neukunden werden hierdurch positiv angesprochen, wenn sie emotional berührt werden. Bei rund 90 % der Konsumenten trägt die Wahrnehmung eines Unternehmens vor einem ersten Einkauf zu einer wohlwollenden Kaufentscheidung bei.