Volkswagen sorgte in der vergangenen Woche mit einer versehentlich veröffentlichten Pressemeldung für Aufsehen. Diese schilderte Pläne einer Umbenennung der Marke in den USA. Nach offizieller Bestätigung musste der Konzern zurückrudern und deklarierte die gesamte Prozedur als Marketingaktion.

Weg zur Verwirrung

Am 29. März gelang die Pressemeldung in den Verteiler für Pressevertreter des Volkswagen Konzerns. Bevor die Pressemeldung kurze Zeit später wieder entfernt wurde, konnten CNBC und USA Today jedoch einen Blick darauf werfen. Der Inhalt: ungewöhnlich und überraschend zugleich. Für alle verkauften E-Fahrzeuge in den USA plant der Konzern eine Umbenennung seiner Marke. Vielen war sofort klar: das muss ein Aprilscherz sein. Nur einen Tag später bestätigte der Konzern allerdings die geleakte Pressemeldung offiziell: Volkswagen of America soll in einigen Monaten Voltswagen of America heißen. Das erste Auto mit neuem Rebranding soll der VW ID4 sein.

Alles nur ein schlechter Scherz

Einen Tag später dann die Kehrtwende: alles war nur eine Marketingaktion, um für den ID4 zu werben. Was viele mit Humor und einem Augenzwinkern aufnehmen, dürfte vielleicht noch Folgen für VW haben. Denn der Aprilscherz brachte die VW-Aktie ordentlich in Bewegung. Ob die US-Börsenaufsicht diesen Scherz ebenfalls mit Humor nimmt, oder einen Manipulationsvorwurf darin sieht, wird die Zeit zeigen.